CareLit Fachartikel

Biologische, medizinische und chemische Aspekte der Thiocyanatforschung

Böhland, H.; Kramer, A. · Hygiene + Medizin, Wiesbaden · 1996 · Heft 6 · S. 335 bis 345

Dokument
37965
CareLit-ID
Jahr
1996
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Hygiene + Medizin, Wiesbaden
Autor:innen
Böhland, H.; Kramer, A.
Ausgabe
Heft 6 / 1996
Jahrgang 21
Seiten
335 bis 345
Erschienen: 1996-06-01 00:00:00
ISSN
0172-3790
DOI

Zusammenfassung

Nach der Entdeckung der chemischen Reaktion von Schwefel mit Cyaniden zu Thiocyanat (Rhodanid) im Jahr 1799 wurde 1826 dessen Vorkommen im Speichel entdeckt und 1829 freie Rhodanwasserstoffsäure synthetisiert. Nach der Aufklärung der chemischen Grundlagen leitete Hofmeister 1888 mit seinen Untersuchungen zur lyotropen Anionenreihe die zweite Entwicklungsetappe der Thiocyanatforschung ein, die bis 1948 währte und in der grundlegende physiologische, biochemische und pharmakologische Untersuchungen begonnen wurden. 1925 wurde Thiocyanat aufgrund seines chemischen Verhaltens als Pseudohalogenid eingeordnet.

Schlagworte

BIOCHEMIE FORSCHUNG MEDIZIN PHARMAKOLOGIE Hygiene + Medizin Wiesbaden