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Frommberger, U. · Deutsches Ärzteblatt · 2014 · Heft 27 · S. 1 bis 1

Dokument
380999
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Frommberger, U.
Ausgabe
Heft 27 / 2014
Jahrgang 46
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Dr. Bämayr kritisiert, dass die ICD-10-Diagnostik von Traumafolgestörungen bestimmte Belastungsarten unzureichend erfasst. Viele verschiedene Traumatisierungen und Belastungen werden in diese Kategorien eingeordnet, ohne dass dies problematisch ist, da sie nicht explizit benannt werden. Der Begriff der Anpassungsstörung wird von einigen Patienten als Vorwurf wahrgenommen, was bedauerlich ist. In der ICD-10 wird eine Anpassungsstörung als „Reaktion“ auf mehrere Belastungsfaktoren verstanden, was nicht als Beschuldigung gemeint ist, sondern die Überforderung der Bewältigungsmöglichkeiten

Schlagworte

ICD-10 Traumafolgestörungen Belastungsarten Anpassungsstörung Patienten Beschuldigung Bewältigungsmöglichkeiten kumulativer Effekt PTBS DSM-5 Stress Disorders Traumatic Adjustment Disorders Post-Traumatic Stress Disorder Diagnosis Differential