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„Recurrensparesen“ undifferenziert

Kruse, E. · Deutsches Ärzteblatt · 2014 · Heft 25 · S. 1 bis 1

Dokument
381121
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Kruse, E.
Ausgabe
Heft 25 / 2014
Jahrgang 46
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Der Artikel kritisiert die undifferenzierte Verwendung des Begriffs „Recurrensparesen“, da er mindestens neun verschiedene Formen von Kehlkopf-Lähmungen umfasst, die jeweils unterschiedliche Therapien und Prognosen erfordern. Insbesondere wird zwischen neurogenen Läsionen, die den N. recurrens betreffen und zu einer Stillstand der Stimmlippe führen, und der Lähmung des R. externus des N. laryngeus superior unterschieden, bei der die Stimmlippen beweglich bleiben. Diese Variante wird häufig diagnostisch übersehen, obwohl sie postoperative Stimmpathologien verursacht. Das Verständnis dieser

Schlagworte

Recurrensparesen Kehlkopf-Lähmungen Therapie Prognose neurogene Läsionen Stimmlippe R. externus N. laryngeus superior chirurgische Therapie Laryngeal Nerve Paralysis Vocal Cord Paralysis Nerve Injuries Laryngeal Diseases Surgical Procedures Treatment Outcome Deutsches Ärzteblatt