Borderline-Persönlichkeitsstörung und komorbide Abhängigkeitserkrankungen
Kienast, T.; Stoffers, J.; Bermpohl, F.; Lieb, K. · Deutsches Ärzteblatt · 2014 · Heft 16 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Mit 2, 7 % Prävalenz in der erwachsenen Gesamtbevölkerung ist die Anzahl der Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen (BPS) hoch. Etwa 78 % dieser Gruppe entwickeln während ihres Lebens zusätzlich eine substanzbezogene Störung bis hin zu einer Abhängigkeitserkrankung. Klinisch sind diese Patienten instabiler und impulsiver als Borderline-Patienten ohne Abhängigkeitserkrankung, suizidales Verhalten ist verstärkt, Therapieabbrüche sind häufiger und Abstinenzphasen verkürzt. Die Kombination aus Borderline-Persönlichkeitsstörung und Sucht erfordert daher eine besondere therapeutische Herangehens…