Bedeutung der psychischen Komorbidität für die Versorgungssteuerung in der Hausarztpraxis
Schneider, A.; Hilbert, B.; Hörlein, E.; Wagenpfeil, S.; Linde, K. · Deutsches Ärzteblatt · 2013 · Heft 39 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Im hausärztlichen Routinebetrieb werden häufig Überweisungen ohne vorherigen Arztkontakt eingefordert (Tresen-Überweisungen). Dies ist problematisch, weil der Verdacht naheliegt, dass es sich hier um Patienten mit hoher Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen bei erhöhter psychischer Komorbidität handelt. Methoden: In einer Querschnittserhebung in 13 hausärztlichen Praxen wurden 307 Patienten mit Tresen-Überweisung mit dem Patient Health Questionnaire (PHQ) zu Depression, Angst, Panikstörung und somatoformer Störung befragt (unabhängige Variablen). Zusätzlich wurden die Anzahl der Praxiskontakte,…