Extrakorporale Lungenersatztherapie bei akutem Lungenversagen durch H1N1-Infektion
Weber-Carstens, S.; Goldmann, A.; Quintel, M.; Kalenka, A.; Kluge, S.; Peters, J.; Putensen, C.; Müller, T.; Rosseau, S.; Zwißler, B.; Moerer, O. · Deutsches Ärzteblatt · 2013 · Heft 33 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Zahl der Patienten mit schwerem Lungenversagen und H1N1-Infektion hat während der Pandemie 2009/2010 weltweit zu einer hohen Auslastung von Behandlungsplätzen mit der Möglichkeit zur extrakorporalen Membranoxygenation (ECMO) geführt. Daten aus Deutschland liegen bisher nicht vor. Methoden: Im deutschen ARDS-Netzwerk (Arbeitsgruppe der Sektion „respiratorisches Versagen“ der DIVI) wurde während der H1N1-Pandemie die Verfügbarkeit von ECMO-Therapieplätzen in Schwerpunktzentren zur Behandlung des akuten Lungenversagens mit Hilfe einer webbasierten, tagesaktuellen Kapazitätendarstellung erfasst. In…