Infarktbedingter kardiogener Schock – Diagnostik, Monitoring und Therapie
Werdan, K.; Ruß, M.; Buerke, M.; Delle-Karth, G.; Geppert, A.; Schöndube, F.A. · Deutsches Ärzteblatt · 2012 · Heft 19 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Der Infarktbedingte kardiogene Schock (IkS) – meist Folge eines linksventrikulären Pumpversagens – ist die häufigste Todesursache bei akutem Herzinfarkt, mit einer Sterblichkeit von 30 bis 80 %. Die hier präsentierte S3-Leitlinie beschreibt die erforderliche Evidenz-basierte Therapie: die möglichst rasche Wiedereröffnung des verschlossenen Koronargefäßes, die Schockbehebung und die intensivmedizinische Behandlung des auftretenden und Prognose-bestimmenden Multiorgandysfunktions-Syndroms (MODS). Methoden: Experten acht deutscher und österreichischer Fachgesellschaften analysierten circa 3 600 Veröffen…