Achalasie – eine oft zu spät diagnostizierte und ätiologisch ungeklärte Krankheit
Gockel, I.; Müller, M.; Schumacher, J. · Deutsches Ärzteblatt · 2012 · Heft 12 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Vielen Ärzten ist das Krankheitsbild der Achalasie nur unzureichend bekannt. Oftmals vergehen Jahre, bis die Diagnose trotz Vorliegen von Symptomen gestellt wird. Gewöhnlich ist die Prognose in diesen Fällen schlechter. Methode: Selektive Literaturrecherche. Ergebnis: Die Achalasie hat eine Lebenszeitprävalenz von 1: 10 000. Es handelt sich um eine neurodegenerative Erkrankung, bei der Nervenzellen des Plexus myentericus absterben. Hierdurch kommt es zu einem Funktionsverlust des unteren Ösophagussphinkters und der Ösophagusperistaltik. Im Endstadium der Achalasie ist die Kontraktionsfähigkeit der Ö…