Sekundärprävention nach Herzinfarkt – Es gibt noch viel zu tun für Patienten und Ärzte
Werdan, K. · Deutsches Ärzteblatt · 2011 · Heft 50 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Artikel von Mangiapane und Busse thematisiert die Verordnungsprävalenz medikamentöser Sekundärprävention nach Myokardinfarkt. Positiv hervorzuheben ist, dass die empfohlene Kombinationstherapie – bestehend aus Betablockern, Statinen, ACE-Hemmern und Clopidogrel – bei einem Drittel der Patienten mit akutem Myokardinfarkt angewendet wird. Die Verordnungsraten für die einzelnen Medikamente liegen zwischen 61 und 82 %. Diese Therapieansätze sind entscheidend für die Senkung der Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie die COURAGE-Studie belegt. Trotz dieser Fortschritte bleibt