Universelles Neugeborenen-Hörscreening und Hörstörungen bei Kindern
Schönweiler, R.; Schmidt, C. · Deutsches Ärzteblatt · 2009 · Heft 20 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Seit dem 1. Januar 2009 wird das Universelle Neugeborenen-Hörscreening (UNHS) in Deutschland flächendeckend eingesetzt, um angeborene Schwerhörigkeiten bei Neugeborenen frühzeitig zu erkennen. Ziel ist es, Hörverluste von mindestens 35 dB ein- oder beidseitig zu identifizieren und eine zeitnahe Behandlung zu ermöglichen. Die Einführung des UNHS wurde im Rahmen eines Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses beschlossen und war ein zentrales Thema der 25. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP) im September 2008 in Düsseldorf.