Behandlung des kolorektalen Karzinoms mit monoklonalen Antikörpern
Stintzing, S.; Heinemann, V.; Jung, A.; Moosmann, N.; Hiddemann, W.; Kirchner, T. · Deutsches Ärzteblatt · 2009 · Heft 12 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Der epidermale Wachstumsfaktorrezeptor (EGFR) ist ein wichtiges therapeutisches Ziel in der Behandlung des metastasierten kolorektalen Karzinoms. Die Kombination von anti-EGFR-Antikörpern mit einer Chemotherapie hat zu einer Ansprechrate bestimmter Tumoren und zu einer signifikanten Verlängerung des progressionsfreien Intervalls geführt. In einer durch den EGFR regulierten Signaltransduktionskaskade ist das KRAS-Protein ein wichtiger Mediator, der in etwa 30 bis 49 % aller kolorektalen Karzinome mutiert ist. Mutationen im KRAS-Gen können molekularpathologisch nachgewiesen werden und sind von entsche…