Geschlechtsidentitätsstörungen im Kindesund Jugendalter
Korte, A.; Goecker, D.; Krude, H.; Lehmkuhl, U.; Grüters-Kieslich, A.; Beier, K.M. · Deutsches Ärzteblatt · 2008 · Heft 48 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Geschlechtsidentitätsstörungen (GIS) können sich mit unterschiedlicher Ausprägung bereits ab dem frühen Kleinkindalter manifestieren; die Prävalenzrate bei Kindern und Jugendlichen liegt unter einem Prozent. GIS gehen häufig mit emotionalen und Verhaltensproblemen sowie einer hohen psychiatrischen Komorbidität einher und zeigen eine große Variabilität im Verlauf. Unterschiedliche theoriegeleitete Erklärungsund Therapieansätze, insbesondere frühzeitige hormonelle Interventionsstrategien, werden derzeit kontrovers diskutiert. Methodik: Selektive Medline-Literaturrecherche, Analyse der (inter-)national…