Paravasate unter periphervenösen Infusionen Können sie durch elektronische Infusionsgeräte verhindert werden?
Schmoll, E. · Die Schwester Der Pfleger, Melsungen · 1992 · Heft 1 · S. 934 bis 941
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei periphervenösen Infusionen ist ein Herausrutschen der Kanüle oder ein Durchstehen der Gefäßwand mit nachfolgender Infusion in das umgebende Gewebe nie vollständig auszuschließen. In der Regel handelt es sich dabei um eine harmlose Komplikation, denn die Mehrzahl der peripher gegebenen Infusionslösungen wird problemlos resorbiert. In der Onkologie werden jedoch hochgradig gewebstoxische Substanzen verwendet, entsprechend ist in diesem Fachgebiet das Risiko des Paravasates auch bekannt und werden Vorsichtsmaßnahmen beachtet. Auch auf der Normalstation besteht das Problem, bei Patienten mit besonders empfindlic…