Amiodaron und Schilddrüsen-Dysfunktion: Präzisierung der Wechselwirkungen
Meyer, F.P. · Deutsches Ärzteblatt · 2008 · Heft 14 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Amiodaron, ein häufig eingesetztes Antiarrhythmikum, hat signifikante Auswirkungen auf die Schilddrüsenfunktion. Es enthält Jod und kann sowohl eine Hypothyreose als auch eine Hyperthyreose verursachen. Die Hypothyreose tritt meist aufgrund der Hemmung der Schilddrüsenhormonproduktion auf, während die Hyperthyreose durch die Freisetzung von gespeichertem Jod in der Schilddrüse ausgelöst wird. Die Diagnose von Schilddrüsen-Dysfunktionen bei Patienten, die Amiodaron einnehmen, erfordert regelmäßige Kontrollen der Schilddrüsenwerte. Die Behandlung von Amiodaron-induzierten Dysfunktionen kann