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Erblindungsgefahr nach intraokularer Gasinjektion durch Lachgas und bei Reisen

Silvanus, M.; Moldzio, P.; Bornfeld, N.; Peters, J. · Deutsches Ärzteblatt · 2008 · Heft 6 · S. 1 bis 1

Dokument
400852
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Silvanus, M.; Moldzio, P.; Bornfeld, N.; Peters, J.
Ausgabe
Heft 6 / 2008
Jahrgang 40
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Einleitung: Das Indikationsspektrum vitreoretinaler Operationen hat sich in den letzten Jahren erheblich erweitert und schließt häufig eine intraokulare Gasinjektion ein. Methoden: Selektive Literaturrecherche. Ergebnisse: Eine intraokular eingebrachte Gasblase von Perfluorpropan (C3F8) oder Schwefelhexafluorid (SF6) kann durch Diffusion von Lachgas während der Narkose so an Volumen zunehmen, dass retinale Ischämie und postoperative Erblindung auftreten. Gleiche Konsequenzen kann eine Abnahme des Luftdruckes haben, zum Beispiel bei Reisen in große Höhe. Die Sichtung von Fallberichten über postoperativen Visusver…

Schlagworte

intraokulare Gasapplikation Ablatio retinae Komplikationen Netzhautchirurgie Lachgasanästhesie postoperative Erblindung Gas Injection Retinal Detachment Complications Vitreoretinal Surgery Nitrous Oxide Postoperative Complications Deutsches Ärzteblatt