Erblindungsgefahr nach intraokularer Gasinjektion durch Lachgas und bei Reisen
Silvanus, M.; Moldzio, P.; Bornfeld, N.; Peters, J. · Deutsches Ärzteblatt · 2008 · Heft 6 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Das Indikationsspektrum vitreoretinaler Operationen hat sich in den letzten Jahren erheblich erweitert und schließt häufig eine intraokulare Gasinjektion ein. Methoden: Selektive Literaturrecherche. Ergebnisse: Eine intraokular eingebrachte Gasblase von Perfluorpropan (C3F8) oder Schwefelhexafluorid (SF6) kann durch Diffusion von Lachgas während der Narkose so an Volumen zunehmen, dass retinale Ischämie und postoperative Erblindung auftreten. Gleiche Konsequenzen kann eine Abnahme des Luftdruckes haben, zum Beispiel bei Reisen in große Höhe. Die Sichtung von Fallberichten über postoperativen Visusver…