Essenzielle Thrombozythämie – Klinische Bedeutung, Diagnostik und Therapie: Myelofibrosen vermehrt
Andreas, U. · Deutsches Ärzteblatt · 2008 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die essenzielle Thrombozythämie (ET) ist eine myeloproliferative Neoplasie, die durch eine erhöhte Thrombozytenzahl gekennzeichnet ist. Klinisch kann ET zu thromboembolischen Ereignissen oder Blutungen führen. Die Diagnostik umfasst eine Blutuntersuchung, um die Thrombozytenzahl zu bestimmen, sowie genetische Tests auf Mutationen, insbesondere im JAK2-Gen. Die Therapie zielt darauf ab, die Thrombozytenzahl zu senken und das Risiko von Komplikationen zu minimieren. Häufig eingesetzte Medikamente sind Hydroxyurea und Anagrelid. In einigen Fällen kann eine Myelofibrose als Folge der ET