Essenzielle Thrombozythämie – Klinische Bedeutung, Diagnostik und Therapie: Tyrosinkinasenmutation
Stern, S. · Deutsches Ärzteblatt · 2008 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die essenzielle Thrombozythämie (ET) ist eine myeloproliferative Neoplasie, die durch eine übermäßige Produktion von Thrombozyten gekennzeichnet ist. Diese Erkrankung kann zu thromboembolischen Ereignissen oder Blutungen führen. Die Diagnostik umfasst eine detaillierte Anamnese, körperliche Untersuchung und Blutuntersuchungen, einschließlich der Bestimmung von Thrombozytenzahlen und genetischen Mutationen, insbesondere der JAK2-V617F-Mutation. Die Therapie richtet sich nach dem Risiko des Patienten und kann von einer Beobachtung bis hin zu zytoreduktiven Maßnahmen wie Hydroxyurea oder