Essenzielle Thrombozythämie – Klinische Bedeutung, Diagnostik und Therapie: Mutationen bei familiären Thrombozythämien
Dame, C. · Deutsches Ärzteblatt · 2008 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die essenzielle Thrombozythämie (ET) ist eine myeloproliferative Neoplasie, die durch eine erhöhte Thrombozytenzahl gekennzeichnet ist. Sie kann sowohl sporadisch als auch familiär auftreten. Bei familiären Formen sind häufig genetische Mutationen, insbesondere im JAK2-, CALR- und MPL-Gen, nachweisbar. Diese Mutationen spielen eine zentrale Rolle in der Pathogenese der Erkrankung und beeinflussen die klinische Präsentation sowie das Risiko für thromboembolische Ereignisse. Die Diagnostik umfasst Blutuntersuchungen und genetische Tests, um die zugrunde liegenden Mutationen zu identifizieren.