CareLit Fachartikel
Sexuelle Übergriffe in der Psychotherapie: Den Opfern eine Stimme geben
Hillebrand, V.; Waldherr, B. · Deutsches Ärzteblatt · 2006 · Heft 33 · S. 1 bis 1
Dokument
405742
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
E ine der gravierendsten Folgen sexuell grenzverletzenden Verhaltens in Psychotherapien ist der Verlust der Sprache bei den Opfern. Sprache und Kommunikationsfähigkeit sind aber die wichtigsten Kompetenzen, um in einer Demokratie Zugang zum Recht zu erhalten. Die Sprachhemmung und der dazugehörige soziale Rückzug missbrauchter Patientinnen entstehen systematisch als Folge des Traumas und der Schamreaktion des Opfers. Darüber hinaus werden das Identitätsgefühl und das Gefühl, von der Umwelt
Schlagworte
sexuelle Übergriffe
Psychotherapie
Sprachverlust
Trauma
Scham
Schuldgefühle
Patientinnen
Berufsaufsicht
Täter
Hilfsangebote
Sexual Abuse
Psychotherapy
Shame
Guilt
Patient Advocacy
Professional Misconduct