Betablocker bei portopulmonalem Hochdruck kontraindiziert
w · Deutsches Ärzteblatt · 2006 · Heft 33 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Betablocker sind bei portopulmonalem Hochdruck kontraindiziert, da sie die pulmonale Vasodilatation beeinträchtigen können. Diese Medikamente, die häufig zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt werden, können den Blutdruck in der Lunge erhöhen und somit die Symptome des portopulmonalen Hochdrucks verschlimmern. Studien zeigen, dass die Anwendung von Betablockern in dieser Patientengruppe mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität assoziiert ist. Daher wird empfohlen, alternative Therapieansätze zu wählen, die die pulmonale Durchblutung nicht negativ beeinflussen. Eine