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Kindstötungen: Rechtsfindung nach Gefühl

Jachertz, N. · Deutsches Ärzteblatt · 2006 · Heft 24 · S. 1 bis 1

Dokument
406263
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Jachertz, N.
Ausgabe
Heft 24 / 2006
Jahrgang 38
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

K indstötung ist ein klassischer literarischer Stoff, siehe etwa Fausts Gretchen. Immer steckt eine ausweglose Lage dahinter. Sabine H. (heute 40) hatte mit 20 bereits drei Kinder und soll zwischen 1988 und 1998 neun folgende unmittelbar nach der Geburt getötet haben. Sie hat ihre Zwangslage nie geoffenbart. Sie schwieg noch vor Gericht. Über ihr Leben habe sie zwar klug und differenziert berichtet, vermerkt der begutachtende Psychiater Dr. med. habil. Matthias Lammel (54), aber Sexualität

Schlagworte

Kindstötung Totschlag Gericht Beweislage Zwangslage Sexualität Schweigen Ermittlungen Ehemann Gewalt Psychiatrie Revision Infanticide Homicide Legal Decision Making Evidence