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Ärzte als inoffizielle Mitarbeiter der Staatssicherheit: Ärztliche Ethik mit neuem Inhalt gefüllt

Weil, F. · Deutsches Ärzteblatt · 2006 · Heft 23 · S. 1 bis 1

Dokument
406346
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Weil, F.
Ausgabe
Heft 23 / 2006
Jahrgang 38
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

T H E M E N D E R Z E I T A 1594 Deutsches Ärzteblatt⏐Jg. 103⏐Heft 23⏐9. Juni 2006 D en ärztlichen Kollegen galt das Hauptaugenmerk der inoffiziellen Mitarbeiter (IM): Das Misstrauen der SED-Führung gegenüber den Ärzten als einer bildungsbürgerlich geprägten Berufsgruppe mit tradiertem Standesbewusstsein und deren große Ausreisewilligkeit führten dazu, dass das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) die meisten IM-Ärzte schwerpunktmäßig auf Kollegen „ansetzte“. Die MfS-Akten zu 454 IM-Ärzten

Schlagworte

Ärzte inoffizielle Mitarbeiter Staatssicherheit ärztliche Ethik Schweigepflicht DDR Stasi sozialistische Moral Hippokratischer Eid Physicians Ethics Medical Confidentiality Totalitarianism History 20th Century