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NS-Forschungsprojekt: Biografien jüdischer Kassenärzte und die kassenärztliche Organisation in Berlin

N.N. · Deutsches Ärzteblatt · 2006 · Heft 11 · S. 1 bis 1

Dokument
407186
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 11 / 2006
Jahrgang 38
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Diskriminierung und Ausgrenzung nahmen jedoch bald schon zu. Zur Feststellung der „arischen Abstammung“ versandten die Kassenärztlichen Vereinigungen bereits im Mai 1933 Fragebögen an alle Kassenärzte. Das Ergebnis kann man heute noch in den Einträgen auf den Karteikarten des Reichsarztregisters sehen. Gemäß Zulassungsverordnung vom 28. September 1933 wurde nur denjenigen jüdischen Ärzten die Zulassung nicht entzogen, „die aufseiten des Deutschen Reiches oder seiner Verbündeten am Weltkriege

Schlagworte

NS-Zeit jüdische Ärzte Kassenärztliche Vereinigung Diskriminierung Verfolgung Biografien Gesundheitspolitik Reichsarztregister Emigration Enteignung Jewish Physicians Discrimination History 20th Century Health Policy Holocaust