CareLit Fachartikel

Ärzte als inoffizielle Mitarbeiter: „Für mein Kind hätte ich alles getan“

Richter-Kuhlmann, E.; Weil, F. · Deutsches Ärzteblatt · 2006 · Heft 3 · S. 1 bis 1

Dokument
407785
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Richter-Kuhlmann, E.; Weil, F.
Ausgabe
Heft 3 / 2006
Jahrgang 38
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

D ie Türen schlossen sich hinter ihr. „Staatsfeindliche Hetze“ lautete die Anklage, Brigitte Schuhmann* stand im Juni 1974 eine Haft von zwei Jahren und acht Monaten bevor. Gemeinsam mit ihrem Freund hatte sie Flugblätter verteilt, deren Inhalt sich gegen die DDR-Führung richtete. Heute kann die 56-jährige Hausärztin offen über dieses dunkle Kapitel ihres Lebens in der DDR sprechen. Das war nicht immer so. Jahrelang kannte keiner außer ihrem Ehemann ihre komplette Lebensgeschichte, weder die

Schlagworte

Ärzte inoffizielle Mitarbeiter Staatssicherheit DDR Sorgerecht Haft Erpressung Gesundheitswesen politische Häftlinge Wiedergutmachung Physicians East Germany State Security Child Custody Political Prisoners Coercion