Neue Parameter zur Diagnostik von Eisenmangelzuständen: Kritik am „funktionellen Eisenmangel“
Düllmann, J. · Deutsches Ärzteblatt · 2005 · Heft 42 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Text thematisiert die Diagnostik von Eisenmangelzuständen und kritisiert das Konzept des „funktionellen Eisenmangels“. Traditionell wird Eisenmangel durch Serum-Eisen und Ferritinwerte bestimmt, jedoch können diese Parameter in bestimmten Situationen irreführend sein. Der funktionelle Eisenmangel beschreibt einen Zustand, in dem trotz ausreichender Eisenspeicher eine unzureichende Eisenverfügbarkeit für die Erythropoese vorliegt. Der Autor plädiert für die Berücksichtigung neuer diagnostischer Parameter, wie Transferrinsättigung und lösliches Transferrinrezeptor, um eine genauere Diagnose