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Wann ist der Mensch tot? Diskussion um das Transplantationsgesetz

Klinkhammer, G. · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 1997 · Heft 3 · S. 430 bis 432

Dokument
40992
CareLit-ID
Jahr
1997
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Klinkhammer, G.
Ausgabe
Heft 3 / 1997
Jahrgang 94
Seiten
430 bis 432
Erschienen: 1997-03-07 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

Eine gesetzliche Regelung für Organentnahme ist überfällig. Darin sind sich Politiker aller Parteien einig. Wie das künftige Gesetz aussehen wird, hängt allerdings davon ab, ob und inwieweit sich die Kritiker am Hirntodkonzept durchsetzen werden. Dann wäre nämlich eine Organentnahme nur möglich, wenn der Spender selbst zugestimmt hat (enge Zustimmungslösung). Die Bundesärztekammer favorisiert einen interfraktionellen Gesetzentwurf, wonach auch Angehörige über die Organentnahme entscheiden können, wenn der Betroffene zu Lebzeiten sich nicht erklärt hat (erweiterte Zustimmungslösung).

Schlagworte

TOD BIOLOGISCHER ORGANSPENDE ETHIK TRANSPLANTATIONSGESETZ Deutsches Ärzteblatt Köln