Totale Mesorektumexzision kann urogenitale Dysfunktion vermeiden: Hohe Inzidenz von Erektionsstörungen
Jauch, K.; Heiss, M.M. · Deutsches Ärzteblatt · 2005 · Heft 21 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die totale Mesorektumexzision (TME) ist ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Rektumkarzinomen, das sich positiv auf die urogenitale Funktion auswirken kann. Studien zeigen, dass Patienten, die sich einer TME unterziehen, im Vergleich zu anderen chirurgischen Methoden eine geringere Inzidenz von Erektionsstörungen aufweisen. Diese Erkenntnisse sind besonders relevant, da Erektionsstörungen häufige postoperative Komplikationen bei Rektumoperationen sind. Die sorgfältige Durchführung der TME könnte somit nicht nur die Tumorprognose verbessern, sondern auch die Lebensqualität der