Medizingeschichte(n): Medizin im Nationalsozialismus – Rassenhygiene
Schott, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2005 · Heft 20 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Text behandelt die Rolle der Medizin im Nationalsozialismus, insbesondere die Praktiken der Rassenhygiene. Diese Ideologie basierte auf der Annahme, dass die "arische Rasse" überlegen sei und dass es notwendig sei, "unwertes Leben" zu eliminieren. Ärzte und Wissenschaftler waren aktiv an der Umsetzung dieser Politik beteiligt, was zu Zwangssterilisationen und Euthanasieprogrammen führte. Die medizinische Forschung wurde instrumentalisiert, um rassistische Theorien zu legitimieren. Die Verstrickung der Medizin in die nationalsozialistische Ideologie wirft ethische Fragen auf und hat