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Medizingeschichte(n): Euthanasie – „Ballastexistenzen“

Schott, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2005 · Heft 12 · S. 1 bis 1

Dokument
410932
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Schott, H.
Ausgabe
Heft 12 / 2005
Jahrgang 37
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Der Fachtext behandelt das Thema Euthanasie im historischen Kontext, insbesondere während des Nationalsozialismus. Der Begriff „Ballastexistenzen“ wurde verwendet, um Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen zu stigmatisieren und ihre Tötung zu rechtfertigen. Die nationalsozialistische Ideologie betrachtete diese Personen als „lebensunwert“ und führte systematische Ermordungen durch, die als „Euthanasie“-Programme bezeichnet wurden. Diese Programme waren Teil einer breiteren Strategie zur „Reinhaltung“ der Gesellschaft. Der Text beleuchtet die ethischen, moralischen und

Schlagworte

Euthanasie Medizingeschichte Ballastexistenzen Ethik Patientenrechte NS-Zeit Sterbehilfe Menschenwürde Euthanasia History of Medicine Ethics Medical Patient Rights Human Dignity Nazi Germany Deutsches Ärzteblatt