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Ärzte als inoffizielle Mitarbeiter: Im Dienste der DDR-Staatssicherheit

Weil, F. · Deutsches Ärzteblatt · 2004 · Heft 48 · S. 1 bis 1

Dokument
412125
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Weil, F.
Ausgabe
Heft 48 / 2004
Jahrgang 36
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

A us ihrem gesellschaftlichen Legitimierungszwang heraus maß die SED dem Gesundheitswesen der DDR und damit der Tätigkeit von Ärzten einen hohen politischen Stellenwert bei. Mit der Entwicklung eines verstaatlichten Gesundheitswesens ging deshalb der Versuch der Parteiführung einher, die Mediziner ihrem Herrschaftsanspruch weitgehend unterzuordnen. Dennoch stand ein großer Teil dieser bildungsbürgerlich geprägten Berufsgruppe mit tradiertem „Standesbewusstsein“ den Anforderungen der SED an eine

Schlagworte

Ärzte Staatssicherheit DDR inoffizielle Mitarbeiter Gesundheitswesen politische Kontrolle Ethik Flucht Ideologie MfS Standesbewusstsein Abwerbung Physicians East Germany State Security Political Ideology