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„Kriegskinder im Alter“ – Bei Diagnose historisch denken: Von der NS-Manie in die Depression der Berliner Republik

Kohlhase, C. · Deutsches Ärzteblatt · 2004 · Heft 42 · S. 1 bis 1

Dokument
412637
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Kohlhase, C.
Ausgabe
Heft 42 / 2004
Jahrgang 36
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Sicher können schwere psychische Traumata bis heute nachwirken. Andererseits denke ich, dass die Konfrontation mit den harten Realitäten des Lebens, wenn sie denn nicht zu schlimm waren, vielleicht auch lebenstüchtig gemacht hat. Sehr interessieren würde mich, ob es auch Untersuchungen darüber gibt, wie sich die circa vier Jahre dauernde extreme Mangelernährung der Jahre 1944 bis 1948 gerade während der Wachstumsphase langfristig auf die körperliche Gesundheit dieser Generation ausgewirkt hat.

Schlagworte

Kriegskinder psychische Traumata Mangelernährung biografische Anamnese transkulturelle Psychiatrie soziale Identität Depression NS-Manie Erinnerungskultur Gleichstellung Child of War Psychological Trauma Malnutrition Biographical Anamnesis Transcultural Psychiatry Social Identity