Kontrastverstärkte Magnetresonanztomographie: Pseudohypokalziämie nach Verabreichung von Gadolinium
Thomas, L. · Deutsches Ärzteblatt · 2004 · Heft 36 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die kontrastverstärkte Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein wichtiges bildgebendes Verfahren, das häufig Gadolinium-haltige Kontrastmittel verwendet. In einigen Fällen kann es nach der Verabreichung von Gadolinium zu einer Pseudohypokalziämie kommen, die durch eine scheinbare Senkung des Kalziumspiegels im Blut gekennzeichnet ist. Diese Erscheinung kann durch die Bindung von Gadolinium an Plasmaproteine und die damit verbundene Veränderung der Kalziumdynamik im Körper verursacht werden. Es ist wichtig, diese Pseudohypokalziämie von einer echten Hypokalziämie zu unterscheiden, um