Pathophysiologie der atopischen Dermatitis – Neue Erkenntnisse und der Nutzen für die Praxis: Genetische Prädisposition beachten
Metz, I. · Deutsches Ärzteblatt · 2004 · Heft 33 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die atopische Dermatitis (AD) ist eine chronische entzündliche Hauterkrankung, die durch genetische Prädisposition, Umweltfaktoren und immunologische Dysregulation gekennzeichnet ist. Neueste Erkenntnisse zeigen, dass Mutationen im Filaggrin-Gen eine zentrale Rolle in der Entwicklung von AD spielen, da sie die Hautbarriere schwächen und zu einer erhöhten Sensibilisierung gegenüber Allergenen führen. Zudem wird die Rolle von Mikrobiota und entzündlichen Zytokinen in der Pathogenese der Erkrankung zunehmend verstanden. Für die klinische Praxis bedeutet dies, dass eine individualisierte Therapie