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Jüdische Ärzte: Schmerzlich vermisst

Kieckbusch, D. · Deutsches Ärzteblatt · 2004 · Heft 21 · S. 1 bis 1

Dokument
414132
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Kieckbusch, D.
Ausgabe
Heft 21 / 2004
Jahrgang 36
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

D irekt mit dem Beginn nationalsozialistischer Herrschaft nahm auch die Verdrängung von Juden aus dem Berufsleben ihren Anfang. In der Medizin vollzog sich die Ausschaltung „nichtarischer“ Kollegen schnell und radikal. Entlassungen, Entzug der Kassenzulassungen und schließlich das totale Berufsverbot nahmen jüdischen Ärzten ab 1933 schrittweise die Existenzgrundlage. So auch in Hamburg. In der Hansestadt lebten und arbeiteten vor der Machtübernahme durch Hitler 421 jüdische Ärzte. Nur rund ein

Schlagworte

jüdische Ärzte Nationalsozialismus Verdrängung Hamburg Diskriminierung Emigration Medizin Geschichte Forschung Ärzte Holocaust Erinnerung Jewish Physicians National Socialism Discrimination History