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PSA-Test und Prostatakarzinom: Ein Beispiel für das Dilemma der Früherkennung

Koch, K. · Deutsches Ärzteblatt · 2003 · Heft 39 · S. 1 bis 1

Dokument
416816
CareLit-ID
Jahr
2003
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Koch, K.
Ausgabe
Heft 39 / 2003
Jahrgang 35
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

E s war eine unangenehme Schlussfolgerung, die zwei Redakteure des Western Journal of Medicine im Dezember 2001 zogen. Obwohl die Früherkennung von Prostatakrebs in den USA breit propagiert werde, gebe es bislang keine Belege dafür, dass sie Männern das Leben verlängere, schrieben die beiden. Stattdessen gebe es die ernste Sorge, dass der Test mehr Männern schade als nutze. Die skeptische Einschätzung, für die es weltweit Befürworter gibt, löste in den USA eine Welle der Empörung aus (1). Auch in

Schlagworte

PSA-Test Prostatakarzinom Früherkennung Gesundheitsrisiko Überdiagnose Urologie Evidenzbasierte Medizin Patientenaufklärung Tumor Biopsie Therapie Lebensqualität Prostate-Specific Antigen Prostatic Neoplasms Early Detection of Cancer Evidence-Based Medicine