Stellenwert der primären Chemotherapie beim Mammakarzinom
Gerber, B.; von Minckwitz, G.; Raab, G.; Schütte, M.; Hilfrich, J.; Blohmer, J.; Costa, S.; Eidtmann, H.; Jackisch, C.; du Bois, A.; Kaufmann, M. · Deutsches Ärzteblatt · 2003 · Heft 37 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die primäre Chemotherapie spielt eine bedeutende Rolle in der Behandlung des Mammakarzinoms, insbesondere bei lokal fortgeschrittenen Formen. Sie zielt darauf ab, Tumoren vor einer operativen Entfernung zu verkleinern, was die chirurgischen Optionen verbessert und die Prognose der Patientinnen positiv beeinflussen kann. Durch die systemische Therapie können auch mikroskopisch vorhandene Metastasen behandelt werden. Studien zeigen, dass die primäre Chemotherapie in Kombination mit zielgerichteten Therapien und Immuntherapien die Überlebensraten erhöhen kann. Zudem ermöglicht sie eine