CareLit Fachartikel
Patientenverfügung: Vormundschaftsgericht muss Betreuerentscheidung prüfen
BE · Deutsches Ärzteblatt · 2003 · Heft 28 · S. 1 bis 1
Dokument
417576
CareLit-ID
Jahr
2003
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sich mit der Frage der Rechtswirksamkeit einer Patientenverfügung beschäftigt. Im zugrunde liegenden Fall wird der Betroffene seit November 2000 nach einem Myocardinfarkt, bei dem er einen hypoxischen Gehirnschaden im Sinne eines apallischen Syndroms erlitt, über eine PEG-Sonde ernährt. Eine Kontaktaufnahme mit ihm ist nicht möglich. Auf Anregung der Klinik bestellte das Amtsgericht den Sohn zu seinem Betreuer. Sohn verlangte Einstellung der Ernährung Im April
Schlagworte
Patientenverfügung
Vormundschaftsgericht
Betreuer
einwilligungsunfähig
Ernährungseinstellung
Selbstbestimmungsrecht
Advance Directives
Guardianship
Patient Rights
Informed Consent
Hypoxia
Brain Injuries
Deutsches Ärzteblatt