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Patientenverfügung: Vormundschaftsgericht muss Betreuerentscheidung prüfen

BE · Deutsches Ärzteblatt · 2003 · Heft 28 · S. 1 bis 1

Dokument
417576
CareLit-ID
Jahr
2003
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
BE
Ausgabe
Heft 28 / 2003
Jahrgang 35
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sich mit der Frage der Rechtswirksamkeit einer Patientenverfügung beschäftigt. Im zugrunde liegenden Fall wird der Betroffene seit November 2000 nach einem Myocardinfarkt, bei dem er einen hypoxischen Gehirnschaden im Sinne eines apallischen Syndroms erlitt, über eine PEG-Sonde ernährt. Eine Kontaktaufnahme mit ihm ist nicht möglich. Auf Anregung der Klinik bestellte das Amtsgericht den Sohn zu seinem Betreuer. Sohn verlangte Einstellung der Ernährung Im April

Schlagworte

Patientenverfügung Vormundschaftsgericht Betreuer einwilligungsunfähig Ernährungseinstellung Selbstbestimmungsrecht Advance Directives Guardianship Patient Rights Informed Consent Hypoxia Brain Injuries Deutsches Ärzteblatt