Rendu-Osler-Weber-Syndrom – Klinik, Genetik und Therapie der hereditären hämorrhagischen Teleangiektasie: Symptombezogene Untersuchung nicht ausreichend
Geisthoff, U.W.; Plinkert, P.K. · Deutsches Ärzteblatt · 2003 · Heft 27 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Rendu-Osler-Weber-Syndrom, auch bekannt als hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie, ist eine genetisch bedingte Erkrankung, die durch die Bildung von Teleangiektasien und arteriovenösen Malformationen gekennzeichnet ist. Die klinischen Symptome umfassen wiederkehrende Blutungen, insbesondere aus der Nase, sowie gastrointestinale Blutungen. Die genetische Basis der Erkrankung ist komplex, mit Mutationen in den Genen ENG, ACVRL1 und SMAD4. Eine symptombezogene Untersuchung allein reicht nicht aus, um die Diagnose zu stellen oder die Schwere der Erkrankung zu bewerten. Die Therapie