Diagnostik und Therapie des Morbus Wilson: Penicillamintherapie immer noch erste Wahl
Feist, D. · Deutsches Ärzteblatt · 2003 · Heft 21 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Morbus Wilson ist eine genetisch bedingte Erkrankung, die zu einer übermäßigen Ansammlung von Kupfer im Körper führt. Die Diagnostik umfasst klinische Untersuchungen, biochemielle Tests und genetische Analysen. Die Therapie zielt darauf ab, die Kupferansammlungen zu reduzieren. Penicillamin gilt nach wie vor als erste Wahl in der Behandlung, da es die Kupferausscheidung über die Nieren fördert. Nebenwirkungen sind möglich, weshalb eine sorgfältige Überwachung der Patienten erforderlich ist. Alternativen wie Zinktherapie oder Trientin können in bestimmten Fällen eingesetzt werden. Eine