CareLit Fachartikel

Anatomisches Theater des Gunther von Hagens: Plädoyer für einen geschützten Raum

Winkelmann, A. · Deutsches Ärzteblatt · 2003 · Heft 1 · S. 1 bis 1

Dokument
419699
CareLit-ID
Jahr
2003
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Winkelmann, A.
Ausgabe
Heft 1 / 2003
Jahrgang 35
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

V or kurzem hat der Anatom, Plastinator und Ausstellungsmacher Gunther von Hagens in London vor zahlendem Publikum und laufenden Kameras die Leiche eines 72-jährigen Mannes seziert. Von Hagens tritt ausdrücklich an, um das an die Öffentlichkeit zu holen, was „hinter verschlossenen Türen stattfindet“, nämlich die Leichensektion in der Anatomie. Er sieht sich als Kritiker der universitären Anatomie und als Demokratisierer des anatomischen Wissens, sozusagen als anatomischer Volkstribun. Das

Schlagworte

Gunther von Hagens Anatomie Leichensektion öffentliche Anatomie Körperspende medizinische Ausbildung Pathologie Memento mori Anatomy Autopsy Body Donation Medical Education Public Health Ethics Deutsches Ärzteblatt