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Erhöhtes Blutungsrisiko unter Antidepressiva

w · Deutsches Ärzteblatt · 2002 · Heft 30 · S. 1 bis 1

Dokument
421397
CareLit-ID
Jahr
2002
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
w
Ausgabe
Heft 30 / 2002
Jahrgang 34
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Antidepressiva, insbesondere selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs), sind mit einem erhöhten Risiko für Blutungen verbunden. Studien zeigen, dass Patienten, die diese Medikamente einnehmen, ein höheres Risiko für gastrointestinale Blutungen und andere Blutungsereignisse aufweisen. Dies könnte auf die Wirkung von Serotonin auf die Thrombozytenaggregation zurückzuführen sein. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Patienten mit bestehenden Blutgerinnungsstörungen oder solchen, die zusätzlich Antikoagulanzien einnehmen. Ärzte sollten bei der Verschreibung von Antidepressiva die

Schlagworte

Blutungsrisiko Antidepressiva Nebenwirkungen Psychopharmaka Serotonin Patienten Therapie Sicherheit Antidepressive Agents Hemorrhage Serotonin Uptake Inhibitors Risk Factors Adverse Effects Patient Safety Deutsches Ärzteblatt