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Katastrophenmedizin: Aktuelle Empfehlungen zur Jodblockade

Jachertz, N.; Richter-Kuhlmann, E. · Deutsches Ärzteblatt · 2002 · Heft 11 · S. 1 bis 1

Dokument
422939
CareLit-ID
Jahr
2002
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Jachertz, N.; Richter-Kuhlmann, E.
Ausgabe
Heft 11 / 2002
Jahrgang 34
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Strahlenschutzkommission (SSK) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfehlen, nach kerntechnischen Unfällen 130 mg Kaliumjodid zur Blockade der Schilddrüse einzunehmen. So könne das Risiko eines Schilddrüsenkarzinoms deutlich verringert werden. Denn kurz nach einem Reaktorunfall aufgenommenes Jod sättigt die Schilddrüse und verhindert dadurch die Speicherung von radioaktivem Jod, das in großer Menge bei einem Unfall freigesetzt und von der Bevölkerung inhalativ aufgenommen wird. Bei

Schlagworte

Katastrophenmedizin Jodblockade Schilddrüse Kaliumjodid Strahlenschutzkommission Schilddrüsenkarzinom Reaktorkatastrophe Präparate öffentliche Gesundheit Vorsorge Iodine Thyroid Neoplasms Radiation Protection Nuclear Power Plants Health Policy Public Health