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Nobelpreis für Chemie: Karriere einer Legende

Koch, K. · Deutsches Ärzteblatt · 2001 · Heft 42 · S. 1 bis 1

Dokument
424502
CareLit-ID
Jahr
2001
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Koch, K.
Ausgabe
Heft 42 / 2001
Jahrgang 33
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

A m Beispiel Contergan kam kaum einer vorbei, der sich letzte Woche mit dem Chemie-Nobelpreis befasste. Das Mittel, das in den 60er-Jahren der bislang größten deutschen Arzneimittelkatastrophe seinen Namen gab, ist ein „Racemat“ – ein Gemisch aus zwei spiegelbildlichen Varianten der ansonsten chemisch identischen Substanz Thalidomid. Und es hält sich der Glaube, dass sich die Missbildungen bei mehr als 10 000 Kindern durch das Auftrennen des Gemisches in seine zwei Formen hätte verhindern

Schlagworte

Nobelpreis Chemie Thalidomid Contergan Enantiomere Arzneimittel Katalysatoren Teratogenität Forschung Medikamente Missbildungen Immunmodulation Thalidomide Enantiomers Drug Approval Drug Development