Myelodysplastische Syndrome: Neue WHO-Klassifikation und Aspekte zur Pathogenese, Prognose und Therapie
Hossfeld, D.K.; Germing, U.; Gattermann, N.; Strupp, C.; Aivado, M.; Haas, R.; Aul, C. · Deutsches Ärzteblatt · 2001 · Heft 36 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Myelodysplastische Syndrome (MDS) sind eine Gruppe von hämatologischen Erkrankungen, die durch ineffektive Hämatopoese und ein erhöhtes Risiko für Leukämie gekennzeichnet sind. Die neue WHO-Klassifikation von 2022 berücksichtigt genetische und morphologische Merkmale zur genaueren Einteilung der MDS. Wichtige Aspekte der Pathogenese umfassen genetische Mutationen, die das Knochenmark schädigen und die Blutbildung beeinträchtigen. Prognosefaktoren wie das Alter des Patienten, das Vorhandensein von Anämie und Thrombozytopenie spielen eine entscheidende Rolle für den Krankheitsverlauf.