Hygienemanagement bei enteraler Ernährung unter besonderer Berücksichtigung der Überleitungssysteme
Heeg, P.; Wriedt-Elfgang, K. · Krankenhaus-Hygiene + Infektionsverhütung, Heidelberg · 1997 · Heft 8 · S. 120 bis 124
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die enterale Ernährung birgt infolge der für Mikroorganismen günstigen Bedingungen ein hygienisches Risiko für die Patienten. Außer durch persönliche Hygienemaßnahmen wird die Kontamination der verwendeten Systeme auch durch deren Auswahl und die Wechselhäufigkeit beeinflußt. Unter klinischen Bedingungen zeigten sich nach 10 Stunden Verwendungsdauer bereits 75% der untersuchten Systeme im patientennahen Bereich kontaminiert. Verwendungszeiten bis zu 18 Stunden führten nicht zu einer Erhöhung der Kontaminationsrate, so daß in der Regel ein täglicher Wechsel der Überleitungssysteme ausreichend sein dürfte.