Myasthenia gravis und myasthene Syndrome: Schlusswort
Sieb, J.P. · Deutsches Ärzteblatt · 2001 · Heft 24 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Myasthenia gravis ist eine autoimmune Erkrankung, die durch eine Schwäche der Skelettmuskulatur gekennzeichnet ist. Sie entsteht durch die Bildung von Antikörpern gegen Acetylcholinrezeptoren, was die neuromuskuläre Übertragung beeinträchtigt. Die Symptome variieren, umfassen jedoch häufig Muskelschwäche, die sich bei Belastung verschlechtert. Myasthene Syndrome sind eine Gruppe verwandter Störungen, die ähnliche Symptome aufweisen, jedoch unterschiedliche Ursachen haben können. Die Behandlung umfasst meist immunmodulatorische Therapien, die darauf abzielen, die Immunantwort zu regulieren und