Myasthenia gravis und myasthene Syndrome: Antioxidanzien ergänzen
Hausmann, G. · Deutsches Ärzteblatt · 2001 · Heft 24 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Myasthenia gravis ist eine autoimmune Erkrankung, die durch eine Schwäche der Skelettmuskulatur gekennzeichnet ist. Sie entsteht, wenn das Immunsystem Antikörper gegen die Acetylcholinrezeptoren bildet, was die neuromuskuläre Übertragung beeinträchtigt. Myasthene Syndrome sind eine Gruppe ähnlicher Störungen, die ebenfalls zu Muskelschwäche führen. Neuere Forschungen legen nahe, dass oxidative Stressfaktoren eine Rolle bei der Krankheitsentwicklung spielen. Antioxidantien könnten daher eine unterstützende Therapie darstellen, indem sie den oxidativen Stress reduzieren und die Muskelfunktion