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Medizin in der NS-Zeit: Hirnforschung und Krankenmord

Schmuhl, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2001 · Heft 19 · S. 1 bis 1

Dokument
426166
CareLit-ID
Jahr
2001
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Schmuhl, H.
Ausgabe
Heft 19 / 2001
Jahrgang 33
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

D as formlose Schreiben, mit dem Hitler seinen „Begleitarzt“ Karl Brandt und den Chef der „Kanzlei des Führers“, Philipp Bouhler, ermächtigte, psychisch kranke und geistig behinderte Menschen umbringen zu lassen, ist, obwohl erst im Oktober ausgefertigt, auf den 1. September 1939 zurückdatiert. Damit, so vermutet man, sollte symbolisch zum Ausdruck gebracht werden, dass zeitgleich mit dem Krieg nach außen auch der Krieg nach innen eröffnet war – gegen alles, was schwach, elend und unnütz

Schlagworte

NS-Zeit Euthanasie Hirnforschung Psychiatrie Eugenik Genozid Aktion T4 Krankenmord Ärzte Forschung Patienten Ethik Euthanasia Eugenics Psychiatry Mental Disorders