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Weibliche Genitalverstümmelung: Keine Kultur, sondern Folter

Korzilius, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2001 · Heft 12 · S. 1 bis 1

Dokument
426739
CareLit-ID
Jahr
2001
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Korzilius, H.
Ausgabe
Heft 12 / 2001
Jahrgang 33
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

C omfort Ottah, eine Hebamme aus Nigeria, schreibt in einem Leserbrief zur weiblichen Genitalverstümmelung: „Ich vergebe meinen afrikanischen Vorfahren, die vor hundert Jahren im Namen der Kultur ihre Frauen und Mädchen verstümmelt haben. Aber im 21. Jahrhundert: Nein! Wir wissen es besser. “ Nicht zuletzt durch das Buch „Wüstenblume“ des somalischen Models Waris Dirie ist die Problematik auch in Deutschland ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Kölner Bürgermeisterin Angela Spitzig (Grüne)

Schlagworte

weibliche Genitalverstümmelung Folter Menschenrechte Aufklärung Tradition Gesundheit Migranten Frauen Mädchen Kultur Afrika Deutschland Female Genital Mutilation Human Rights Women's Health Cultural Characteristics