CareLit Fachartikel
Weibliche Genitalverstümmelung: Keine Kultur, sondern Folter
Korzilius, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2001 · Heft 12 · S. 1 bis 1
Dokument
426739
CareLit-ID
Jahr
2001
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
C omfort Ottah, eine Hebamme aus Nigeria, schreibt in einem Leserbrief zur weiblichen Genitalverstümmelung: „Ich vergebe meinen afrikanischen Vorfahren, die vor hundert Jahren im Namen der Kultur ihre Frauen und Mädchen verstümmelt haben. Aber im 21. Jahrhundert: Nein! Wir wissen es besser. “ Nicht zuletzt durch das Buch „Wüstenblume“ des somalischen Models Waris Dirie ist die Problematik auch in Deutschland ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Kölner Bürgermeisterin Angela Spitzig (Grüne)
Schlagworte
weibliche Genitalverstümmelung
Folter
Menschenrechte
Aufklärung
Tradition
Gesundheit
Migranten
Frauen
Mädchen
Kultur
Afrika
Deutschland
Female Genital Mutilation
Human Rights
Women's Health
Cultural Characteristics