Myasthenia gravis und myasthene Syndrome
Köhler, W.; Sieb, J.P.; Kraner, S.; Schalke, B.; Steinlein, O.K. · Deutsches Ärzteblatt · 2000 · Heft 51 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Myasthenia gravis ist eine autoimmune Erkrankung, die durch eine Störung der neuromuskulären Übertragung gekennzeichnet ist. Sie führt zu einer Muskelschwäche, die sich bei körperlicher Anstrengung verschlechtert und in Ruhe verbessert. Die Symptome können variieren und betreffen häufig die Augenmuskeln, was zu Doppelbildern oder Ptosis führen kann. Myasthene Syndrome sind eine Gruppe von Erkrankungen, die ähnliche Symptome aufweisen, jedoch unterschiedliche Ursachen haben, wie genetische Faktoren oder andere autoimmune Prozesse. Die Diagnose erfolgt durch klinische Untersuchung,